Hormone und Chakren: wie passt das zusammen?

von Aug 11, 2020Chakren, Hormone, Yoga0 Kommentare

Hormone und Chakren haben auf den ersten Blick ja gar nichts miteinander zu tun. Doch wenn man die Orte der Chakren mit den Orten der wichtigsten Hormondrüsen in unserem Körper vergleicht, dann sieht man schnell Parallelen.

Doch was sind Chakren überhaupt?

Chakren sind Energiezentren in unserem Körper.

Chakren sind Energiezentren in unserem Körper (Chakra heißt übersetzt Rad), welche in unserem Körper an verschiedenen Punkten entlang der Wirbelsäule lokalisiert sind. An diesen Punkten kreuzen sich oft auch sehr viele Nerven in unserer Wirbelsäule, welche auch dem Hauptenergiekanal (Shushumna Nadi) in der Chakrenlehre entspricht.

In dieser sind die Chakren an Punkten, wo sich zwei weitere Energiekanäle, und zwar, Ida und Pingala Nadi, kreuzen. Ida Nadi wird unter anderem mit unserer weiblichen, intuitiven und kreativen Seite in Verbindung gebracht, während Pingala Nadi unter anderem mit unserer männlichen und kognitiven Seite assoziiert ist.

Wenn Chakren nicht im Gleichgewicht sind, kann diese einen starken Einfluss auf unsere Emotionen, aber auch auf unsere Gesundheit und Hormone haben. Heute schauen wir uns letzteren Zusammenhang an.

Also wie hängen Hormone und Chakren nun zusammen?

Wie du an folgender Grafik siehst, liegen die wichtigsten Hormondrüsen in unserem Körper an Orten, welchen auch Chakren zugeschrieben werden:

Die Orte der wichtigsten Hormondrüsen in unserem Körper.

Der Hypothalamus und die Hypophyse sind die Schaltzentralen für unser gesamtes Hormonsystem. Während der Hypothalamus das Hormonlevel in unserem Körper analysiert, scheidet die Hypophyse entsprechend der Informationen, welche sie vom Hypothalamus erhält, Hormone aus, die andere Hormondrüsen entweder aktivieren oder zügeln. Beide befinden sich ziemlich mittig in unserem Kopf und werden daher mit dem 7. Chakra, dem Kronenchakra, assoziert.

Die Zirbeldrüse befindet sich in der Nähe des Punkts zwischen unseren Augenbrauen und ist für unserern Tag-Nacht-Ryhtmus zuständig. Sie wird mit dem 6. Chakra assoziiert.

Die Schilddrüse befindet sich ca. mittig in unserer Kehle. Sie steuert unter anderem unseren Metabolismus und Blutdruck und wird mit dem 5. Chakra, dem Kehlchakra, assoziiert.

Die Thymusdrüse ist voll ausgebildet, wenn wir geboren werden und ist für unser Wachstum zuständig und hat einen Einfluss auf unser Immunsystem. Sie bildet sich nach der Pubertät zurück, ist aber immer noch energetisch aktiv. Sie korrespondiert mit unserem 4. Chakra, dem Herzchakra.

Auf der Höhe des Solarplexus, wo sich da das 3. Chakra befindet, liegen auch ungefähr der Pankreas, sowie die Nebennierenrinde. Der Pankreas koordiniert unseren Blutzuckerspiegel und die Nebennierenrinde ist hauptsächlich (nicht nur) für unser Stressmanagement durch die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol zuständig.

Das 2. Chakra, unser Sakral bzw. Sexualchakra, liegt auf der Höhe der weiblichen Eierstöcke, welche die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron steuern.

Das 1. Chakra hingegen, unser Wurzelchakra, befindet sich im Bereich unseres Beckenbodens und korreliert wiederum mit den Hoden, welche für die männlichen Sexualhormone zuständig sind. Da dieses Chakra eng mit unseren Grundbedürfnissen zusammenhängt, und Angst ein Zeichen dafür sein kann, dass es nicht im Gleichgewicht ist, wird es auch manchmal mit der Nebennierenrinde in Verbindung gebracht.

Und was bringt uns dieser Zusammenhang zwischen Hormonen und Chakren jetzt?

Dadurch, dass die Orte der wichtigsten unserer Hormondrüsen mit Chakren korrelieren, kann ein Ungleichgewicht in einem auch zu einem Ungleichgewicht im anderen führen und vice versa. Das heißt aber auch, dass wenn wir im Yoga mit den Chakren arbeiten, dies auch einen Einfluss auf unser Hormonsystem hat. Denn auch ebenso wie alle Chakren miteinander verbunden sind, wirkt sich auch Ungleichgewichte verschiedener Hormone sich aufeinander aus. Mehr dazu findest du hier.

Daher arbeite ich in manchen Moon Yoga® Stunden hier auch direkt mit den verschiedenen Chakren. Aber auch, wenn du in anderen Yogastunden mit Chakren arbeitest, kannst du dies im Hinterkopf behalten.

Ist dir hier schon mal ein Zusammenhang aufgefallen? Oder ist dir dieses Konzept total fremd? Verrate es mir gerne in den Kommentaren.

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